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Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der SAP-HANA-Architektur liegt darin zu wissen, warum Sie eine Migration durchführen. Für viele Unternehmen ist einer der wichtigsten Gründe für eine Migration, dass S/4HANA es Unternehmen ermöglicht, andere Cloud-Anwendungen zu integrieren, beispielsweise Salesforce, Tableau und andere. Diese Integration kompletter Lösungen bietet Unternehmen eine „Single Source of Truth“ von der Fertigung bis zum Verkauf sowie die erforderliche Business-Intelligenz, um die Erfüllung der KPIs durch das gesamte Unternehmen und die einzelnen Unternehmenseinheiten zu überwachen.

Für viele Unternehmen liegt der größte Vorteil jedoch in den Produktivitätssteigerungen durch Fiori. Die Webschnittstelle Fiori wurde speziell dafür ausgelegt, allgemeine Aufgaben einfacher zu gestalten. Sie ist sehr einfach zu erlernen, was kurze Schulungszeiten und eine schnelle Einarbeitung und Nutzung ermöglicht. In einem Vergleichstest verkürzte Fiori die Erledigung von Aufgaben im Forderungsmanagement von 2:12 Minuten auf nur 47 Sekunden. Das ist eine Steigerung der Produktivität um fast 65 %. Darüber hinaus bietet Fiori Führungskräften die Möglichkeit, detaillierte Daten abzurufen und so der Geschäftsleitung aktuellere und transparente Informationen zu kritischen Punkten zu liefern.

Keine einfache Aufgabe

Der Migrationsprozess umfasst jedoch mehr als nur das Umstellen der Hardware. Die meisten RDBMS sind Zeilen-Datenbanken, bei denen die meisten Daten auf Laufwerken gespeichert sind. HANA hält Daten in Spaltentabellen direkt im Arbeitsspeicher, wodurch ein schneller Zugriff gewährleistet wird. Dies ermöglicht eine Kombination von OLAP (Online Analytical Processing) und OLTP (Online Transaction Processing) und damit eine zehnmal niedrigere Speichernutzung – was sehr wichtig ist, da HANA den Großteil der Daten im Speicher hält.

Zur Umstellung von HANA weg von einem traditionellen RDBMS müssen Sie eventuell einen Dual-Stack-Split durchführen (etwa wenn Sie AS ABAP und AS JAVA verwenden) sowie eine Umstellung auf Unicode und/oder ein Upgrade auf eine unterstützte Business-Suite-Version zur Ausführung auf HANA.

Die Integrationspunkte – die Stellen, an denen die Integration Veränderungen mit sich bringt, – richtig zu verstehen, ist entscheidend, damit die neue HANA-Datenbank zuverlässig auf die richtigen Namen und Anwendungen verweist. Sobald die Migration abgeschlossen ist und die Integrationspunkte überprüft wurden, brauchen Sie eine Performance-Abstimmung, um die Vorteile von SAP HANA richtig zu nutzen.

Beginnen Sie mit einem Plan

Bewährte Praxis bei der Migration auf HANA ist die Erstellung eines Plans, der die Beschaffung der richtigen Anlagen für Ihre Ziele in den Mittelpunkt stellt. Bei Symmetry empfehlen wir, mit einer Liste aller Ihrer Anlagen zu beginnen – Datenquellen, Datenbanken, Anwendungen, Verbindungen und Ressourcen, die mit Ihrer SAP-Datenbank verbunden sind.

Als Nächstes listen Sie Ihre Ziele für den Umstieg auf die SAP-HANA-Architektur auf. Damit können Sie planen, wie Sie Ihre Anlagen in der SAP-HANA-Architektur am besten verbinden, um Ihre Ziele erreichen zu können. Sie werden eventuell feststellen, dass einige Ihrer Anlagen Ihren Anforderungen nicht mehr genügen, oder dass Sie neue Werkzeuge benötigen, um an Ihr Ziel zu gelangen. Anhand dieser Listen können Sie Lücken und Schwachstellen hinsichtlich der Technologie und der Informationen ermitteln.

Migration in Einzelschritten

Andere Unternehmen denken häufig, dass der große Umstieg von ihrer Business Suite auf traditionellen RDBMS wie R/3, Oracle oder SQL Server auf S/4HANA Zeit und Geld spart. Symmetry hat jedoch festgestellt, dass eine erste Migration auf die SAP-Suite auf HANA weniger Störungen mit sich bringt und weniger fehleranfällig ist. Der Umstieg von einem zeilenbasierten RDBMS auf das spaltenbasierte HANA ist kein kleiner, und schon die Migration der Daten erfordert Zeit und Mühe.

Zunächst einmal setzt die SAP Database Migration Option (DMO) für S/4 eine Reihe von Änderungen und Auswertungen in einem Schritt voraus. Der Einsatz der DMO zur Migration zunächst auf HANA mit der SAP-Suite nutzt die Art, wie Ihre Anlagen derzeit verbunden sind. Dies ermöglicht eine schnellere Umstellung auf HANA ohne lange Ausfallzeiten. Als Symmetry diesen Schritt für New England Biolabs (NEB) durchführte, wurde zunächst der Wechsel zur Suite auf HANA umgesetzt und dann begann das Team zwei Monate später mit der endgültigen Migration auf S/4 HANA. Auf diese Weise konnten Verzögerungen und Ausfallzeiten vermieden werden. Wenn die Daten auf HANA mit der SAP-Suite erst verfügbar sind, st der Umstieg auf S/4 erheblich einfacher.

„Die Implementierung lief reibungslos, das war überhaupt kein Aufwand“, berichtet Sharon Kaiser, CIO von NEB. „Wir waren enorm beeindruckt, dass das Symmetry-Team trotz der Komplexität der SAP-HANA-Migration unsere besonders kritischen Systeme geplant, entwickelt und auf eine neue Cloud-Plattform umgestellt und gleichzeitig nahtlos mit unserem Team zusammengearbeitet hat. Wir wissen jetzt, dass wir einen Partner an unserer Seite haben mit einem ‚Gesamtpaket‘ für verbesserte Sicherheit, der richtigen Kompetenz und Erfahrung und mit Support-Mitarbeitern, die wir einfach anrufen können und die uns helfen, unsere Ziele zu erfüllen.“

Erfahrung mit SAP-HANA-Migrationen

Als ein führender Anbieter im Bereich Unternehmens-Anwendungsmanagement und Cloud-Hosting verstehen wir Ihre komplette Technologie, von den Anwendungen für Ihre Unternehmensprozesse bis zur Infrastruktur und der Vernetzung, auf denen Ihre IT-Landschaft aufbaut.

Ob Sie eine komplette SAP-HANA-Private-Cloud, eine Hybrid-Cloud-Lösung oder Unterstützung für Ihre Public-Cloud-Landschaft suchen, durch seine HANA-Hosting-Erfahrung kann Symmetry immer die Leistung, Zuverlässigkeit und Innovation bieten, die Ihr Unternehmen braucht.

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